Di 25.01.2005 |
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Wie die Kinder erzählen, hat es beim großen Beben in Sumatra
auch im Klong kleine Wellen gegeben. Die haben auch ein bisschen Erde vom
Ufer mitgenommen. Na ja, wenn schon in einem thailändischen Stausee
das Wasser schwankt, dann darf es das Wasser im Klong auch. |
Mal was zum morgendlichen Tagesablauf.
Morgens esse ich, wenn vorhanden, einen oder zwei meiner thailändischen
Lieblingskuchen. Sie heißen Kanom Luk Tau (Würfelkuchen). Die
hier auf dem Foto sind von Carrefour, etwa 3x3 cm groß. Dazu trinke
ich dann entweder eine Milch oder Wasser. |
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Die Tablette links ist Perenterol, ein Hefeprodukt. Vor Jahren habe
ich mal in einem Reiseführer gelesen, dass dieses Medikament sehr
gut gegen Durchfall vorbeugt. Und mein Darmtrakt hält sich auch meist
daran. Sollte mal wirklich ein Durchfall kommen, so ist er dank des Medikaments
erheblich schwächer und kürzer, als er es sonst wäre.
Dann lese oder schreibe ich etwas. Heute habe ich habe die Geschichte
„2084“ fertig gestellt, die sich mit den Risiken der digitalisierten persönlichen
Daten auf Personalausweisen und Reisepässen befasst. |
Die Enkel sind inzwischen zur Schule gegangen oder gebracht worden.
Heute fuhr sogar ein Nachbarsjunge mit. Fünf Leute auf dem Motorrad
sind allerdings schon außergewöhnlich viel. Sonst sind es nur
4.
(Von links Gong, Taeng, Film, der Nachbarsjunge, Bui) |
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Die Motorradhelme warten derweil auf die Rückkehr ihrer Besitzer.
Vorgeschrieben sind sie nur wenn Taeng und Tonn nachts ihre Arbeit machen:
Motorradtaxifahren. Tonn fährt auch wenn wir da sind, deswegen schläft
er dann auch meist bis mittags. |
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Taeng hat auf Wunsch von meiner Frau 4 Wochen Urlaub genommen und vermietet
seinen Overall für 60B täglich an einen Bekannten.
Dieses ist der von Tonn, Nummer 100. |
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Anschließend essen wir. Meist Meine Frau, ich, Bui und Eé.
Heute gab es Gemüse mit Fleisch und Wiener Schnitzel (rechts). Wir
bringen deutsche Fix-Fertigmischungen mit nach Thailand. Davon wird noch
zu berichten sein. Heute also Schweinefilet, in mundgerechte Stücke
geschnitten, in der Pannade gewälzt und ausgebacken. |
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Dazu gibt einen frisch gebrühten Tee. Diese Fertigmischung schmeckt
recht lecker und ist schnell zubereitet. |
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Wir sind zu fünft (Taeng, Eé, Bui, meine Frau und ich)
beim Friseur gewesen. 5 Personen 720B (14.40€).
Der Friseur (angeblich der beste in der Soi) hatte wohl noch nicht allzu
viele Farangs frisiert. Er machte Fotos von mir, vorher und nachher. Dafür
fotografierte ich dann den Friseur bei der Arbeit. |
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Mir wurden zunächst die Haare geschnitten, dann wurden sie gewaschen,
der Kopf etwas massiert (nicht mit der Thaimassage von vorgestern zu vergleichen).
Ist doch ganz gut geworden, oder? |
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Dann fuhren meine Frau und ich zum Einkaufszentrum „The Mall Bangkae“.
Eine riesige Anlage an der Kreuzung der Petkasem Straße mit der „Western
Outer Ring Road“. |
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Innen stürzt ein Wasserfall über mehrere Etagen in ein Becken.
Darinnen schwimmen Goldfische und riesige Arapaimas aus dem Amazonas. Vielleicht
wären Pla Bueck aus dem Mekong für Thailand passender. |
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Am Wasserfall ist ein sehr beliebtes Foodcenter. |
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Ich gönnte mir Rindfleisch, auf koreanische Art gebraten, für
40 Baht (0.80€). |
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Bei der Mall haben sie den Taxistand verlegt. War er zuvor direkt an
der Einfahrt, so muss man jetzt durch das Parkhaus an die Ausfahrt aus
dem Gebäude. Angeblich hat sich der Ministerpräsident Taksin
über die Staus aufgeregt, die früher von den Taxis auf der Petkasem
Straße verursacht wurden. Der Regierungschef scheint sich um alles
persönlich zu kümmern.
Nach einem Einkauf im Lebensmittelmarkt und in einer Buchhandlung ging
es wieder nach Hause zurück.
Der Straßenbau hier am Klong beschäftigt mich doch stärker.
Auf meinen Vorschlag hin will Wassana mal die nächsten Tage zur Verwaltung
und dort fragen, was an den Gerüchten dran ist. Denn mehr als Gerüchte
von den Kindern und den Nachbarn sind habe ich noch nicht gehört.
Morgen will Withawat in seinem neuen Haus das Häuschen für
die Hausgeister einweihen lassen. Hier mal ein Blick auf die Andachtsstätten
bei uns im und am Vorderhaus. |
Auch wir haben ein Geisterhaus. Hier leben die Haus- oder Grundstücksgeister.
Das Häuschen sollte nicht von den Gebäuden und Pflanzen auf dem
eigenen Grundstück abgeschattet werden. Das berühmteste dieser
Häuschen in Bangkok ist sicher der Erawanschrein am Hotel Hyatt Erawan.
So schön ist unseres nicht, wie man sieht. |
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Im Haus gibt es noch zwei Andachtsstätten: Eine für Buddha
allgemein ... |
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... und eine für verstorbene Familienmitglieder, letztere geschmückt
mit den Bildern von den Eltern meiner Frau. |
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Das Anti Raucher Spray, das ich auf Wunsch von den Rauchern Taeng und
Tonn mitgebracht habe, für jeden eine Flasche, erfüllt nicht
den Zweck. Denn der Raucher soll ja morgens ein Mal die Zunge damit besprühen.
Dann jedes Mal, wenn man rauchen will. So habe ich ihnen es auch erklärt.
Aber die Kinder scheinen zu glauben, wenn sie es in ein Regal stellen oder
in eine Tasche stecken, die an der Decke hängt, reicht das.
Ich habe es selbst probiert. Es schmeckt wie Mint-Kaugummi. |
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